Hamburg, 25. April 2014 – Der Umsatz des Hamburger Modeschmuckkonzerns Bijou Brigitte lag 2013 mit 356,3 Mio. EUR nur leicht unter dem Vorjahresniveau (360,8 Mio. EUR; -1,3 %), obwohl sich die Filialanzahl im Vergleich zum Vorjahr verringert hat. Im Geschäftsjahr 2013 hat sich Bijou Brigitte vor allem auf dem deutschen Heimatmarkt gut behauptet und bei Umsatz und Ergebnis einen Zuwachs erzielt. Hier konnten die vielfältigen Maßnahmen zur Stärkung der Marke und zum Ausbau der Marktführerschaft ihre Wirkung voll entfalten. Dementgegen verzeichneten die südeuropäischen Segmente weitere Erlösrückgänge. Die erhoffte Entspannung der konjunkturellen Lage in dieser Region blieb im zurückliegenden Jahr aus. Das internationale Standortnetz umfasste zum 31. Dezember 2013 1.137 Filialen nach 1.166 Ende 2012. 41 Eröffnungen standen 70 Schließungen gegenüber.

Das Konzernergebnis vor Ertragsteuern belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 43,8 Mio. EUR (Vorjahr: 58,3 Mio. EUR) und lag damit im Rahmen der Unternehmensprognose. Ursächlich für die Ergebnisentwicklung waren – neben der beschriebenen Umsatzentwicklung – vor allem ein gestiegener Materialaufwand sowie höhere sonstige betriebliche Aufwendungen. Nach Steuern betrug der Konzernüberschuss 28,1 Mio. EUR nach 39,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2012. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich von 4,98 EUR auf 3,56 EUR. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 2. Juli 2014 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividendenausschüttung in Höhe von 3,50 EUR je Stückaktie zu beschließen. Auf Basis des Jahresschlusskurses 2013 von 73,70 EUR entspricht dies einer Dividendenrendite von 4,7 %.

Bijou Brigitte hat die Standortoptimierung im abgelaufenen Geschäftsjahr verstärkt in Angriff genommen. Europaweit wurden mehr als 140 Standorte mit dem neuesten Ladenbaukonzept ausgestattet. Überdies wurde das südeuropäische Filialnetz weiter gestrafft. Dazu der Vorstandsvorsitzende Roland Werner: „Auch im laufenden Geschäftsjahr werden wir in die Modernisierung der Filialen sowie den Ausbau des Standortnetzes in den Kernmärkten, insbesondere in Deutschland, investieren. Gleichzeitig werden wir Ausstiegschancen, vor allem in schwächeren Märkten, nutzen und unser Standortnetz weiter optimieren. Entsprechend wird die Filialanzahl im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen.“

Der Umsatz im ersten Quartal 2014 war rückläufig und belief sich auf 69,3 Mio. EUR nach 73,3 Mio. EUR im Vorjahr. Neben der fortgesetzt angespannten Wirtschaftslage in Südeuropa war für die Geschäftsentwicklung auch ein Kalendereffekt maßgeblich, da das Ostergeschäft in diesem Jahr in den Monat April und somit in das zweite Quartal fiel. Auf Jahressicht rechnet Bijou Brigitte mit einem Umsatz zwischen 340 und 350 Mio. EUR und mit einem Konzernergebnis vor Ertragsteuern zwischen 30 und 40 Mio. EUR. Der vollständige Konzernabschluss sowie der Jahresabschluss der Bijou Brigitte modische Accessoires AG für das Geschäftsjahr 2013 wurden heute auf der Internetseite des Unternehmens unter www.group.bijou-brigitte.com veröffentlicht. Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2014 werden in der Zwischenmitteilung am 8. Mai 2014 bekannt gegeben.

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